Mit Aufklärung und Information gegen das Angstthema Demenz: Vortragsreihe der Seniorenberatung ab 24. Oktober

Demenz lauert über dem Älterwerden. Alle haben davon gehört, doch fehlende Information und Ungewissheit verstärken die Sorge, wenn sich uns nahestehende Menschen verändern. Dies möchte die Seniorenberatung der Aachener Malteser ändern. Am 24. Oktober startet sie daher eine vierteilige Vortragsreihe zu verschiedenen Aspekten des Themas Demenz. Im ersten Vortrag „Hat mein Freund oder Partner vielleicht eine Demenz?“ geht es um die Symptome der Erkrankung und wie man sie erkennt.
Der zweite Vortrag am 14. November behandelt die Frage: „Mein Freund/Angehöriger hat eine Demenz. Was nun?“ Wie soll man sich nun verhalten und wie kann man helfen? Welche Unterstützungsangebote und Maßnahmen gibt es und was kann den Verlauf der Erkrankung verzögern?
Im dritten Teil geht es am 21. November um das Stichwort Aktivierung: „Ist gute Aktivierung auch eine gute Medizin“? In Studien wurde nachgewiesen, dass eine gute Aktivierung das Fortschreiten einer Demenz herauszögern kann. Der Vortrag informiert, was eine gute Aktivierung ist, und gibt praktische Tipps zum Thema.
Der Abschluss der Vortragsreihe am 28. November trägt den Titel „Demenz auch ohne Worte verstehen“. Hier erhalten Interessierte und Angehörige viele praktische Tipps zum Thema Kommunikation und Demenz: Wie kann ich auch ohne Worte verstehen, was der demenziell veränderte Mensch denkt, empfindet und uns sagen möchte?
Die Vorträge bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln besucht werden. Referentin ist Ute Offermann-Wilden, Krankenschwester mit Kompetenz in Demenz und Dozentin für Sozialpflege. Alle Veranstaltungen finden von 17.30 bis 19.00 Uhr in den Räumern der Seniorenberatungsstelle in der Horbacher Str. 55 in Richterich statt. Um telefonische Anmeldung wird gebeten unter Telefon 0241-99738400 oder per Mail an ute.offermann-wilden@malteser.org.
Die Seniorenberatung der Malteser Aachen unterstützt ältere Menschen im Alltag, damit sie so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Gefördert wird die Beratungsstelle von der Deutschen Fernsehlotterie.