25 Jahre Hospizgruppe „Klaus Hemmerle“

Die Hospiz-Verantwortlichen in Grefrath (von rechts): Lothar Kemski, Renate Land, Sven Verheyden.

Im Jahr 2019 feiert die Hospizgruppe „Klaus Hemmerle“ 25-jähriges Bestehen.

Die Wiege der Hospizarbeit steht in Grefrath, mittlerweile ist der Dienst im ganzen Kreis Viersen und auch in Wachtendonk tätig. Im Jahr 2000 kam es zur Gründung der ersten ökumenischen Trauergruppe, 2005 wurde ein Trauer-Begegnungscafé aus der Taufe gehoben. Neben der Sterbebegleitung gehört die Schulung der Ehrenamtlichen zur wichtigsten Aufgabe der Koordinatorin Renate Land. Die Moerserin ist Palliativ-Care-Fachkraft.

Ein Ableger von „Klaus Hemmerle“ hat sich mittlerweile in Kempen bei den Maltesern gebildet, wo die Diplom- Sozialpädagogin Astrid Ruhland als Koordinatorin den Raum Kempen betreut. Rund 30 Menschen und deren Angehörige aus Grefrath, Kempen, Nettetal, Viersen und anderen Gemeinden vom Niederrhein werden pro Jahr von „Klaus Hemmerle“ kostenlos begleitet. Zum Ehrenamtler-Team gehören in Grefrath und Kempen 35 Personen.

„Was wir wohl in all den Jahren erreicht haben: dass dem Tod ein wenig von seinem Schrecken genommen worden ist. Und dass die Menschen auf ihrem letzten Gang Vertrauen zu unserem Dienst aufgebaut haben“, sagt Mitgründer Lothar Kemski. Mit diesem Anspruch will die Hospizgruppe daran arbeiten, im gesamten Kreis Viersen noch mehr Präsenz zu zeigen, beispielsweise in den Grenzgemeinden Brüggen, Niederkrüchten, Schwalmtal, aber auch noch intensiver in Nettetal und in Viersen.

Der ehrenamtliche Dienst ist auf Spenden angewiesen.

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